Mirizzi-Syndrom: Diagnose und chirurgisches Vorgehen
Das Mirizzi-Syndrom ist eine Obstruktion durch äußere Kompression des angrenzenden Hauptgallengangs durch einen im Gallenblasenhals oder Ductus cysticus eingeklemmten Stein. Eine korrekte Diagnose ist für die Operationsstrategie entscheidend.
Symptome
- Gelbsucht
- Rechts-oberbauchige Schmerzen
- Fieber
- Übelkeit
Diagnose
Ultraschall ist der erste Schritt. Die MRCP beurteilt Ductus cysticus, Hauptgallengang und etwaige Fistel; bei Bedarf ERCP.
Klassifikation
Die Csendes-Klassifikation reicht von reiner äußerer Kompression bis zu fortgeschrittenen Formen mit einer Fistel zwischen Gallenblase und Hauptgallengang.
Therapie
Die Behandlung ist operativ, das Vorgehen hängt vom Mirizzi-Typ ab. Frühe Typen können laparoskopisch operiert werden, fortgeschrittene Formen können eine Gallengangsrekonstruktion erforderlich machen.
Häufig gestellte Fragen
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Kontakt & Termin
Sie können vorhandene Ultraschall-, MRCP-, CT/MRT-, Laborbefunde oder den Entlassungsbericht teilen, um eine erste Einschätzung zum Verlauf zu erhalten. Eine endgültige Beurteilung erfordert eine klinische Untersuchung sowie die notwendigen Befunde.
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