Häufig gestellte Fragen

Kurze Antworten auf die häufigsten Fragen zur Gallenblasen-, Leber- und Pankreaschirurgie.

51 Fragen

Gallensteine

Ein kleiner Stein kann gelegentlich durch den Gallengang passieren, birgt aber das Risiko einer Pankreatitis oder Gelbsucht. Spontaner Abgang ist keine sichere Therapie.

Laparoskopische Gallenblasenoperation

Üblicherweise 3–4 kleine Inzisionen (Ports). Die Anzahl hängt von Technik und Anatomie ab.

Cholezystitis (Gallenblasenentzündung)

Eine akute Attacke kann mit Antibiotika und supportiver Therapie abklingen, doch das Rückfallrisiko ist hoch — eine OP-Planung wird in der Regel empfohlen.

Gallenblasenpolyp

Die meisten Polypen sind gutartig. Größe, Wachstum, Alter und Risikofaktoren entscheiden über das Vorgehen.

Gallenwege / ERCP

Die MRCP ist eine nicht-invasive Magnetresonanz-Bildgebung ohne Strahlenbelastung und stellt die Gallenwege detailliert dar. Die ERCP ist ein endoskopischer Eingriff und wird heute überwiegend therapeutisch eingesetzt (Steinentfernung, Stent); sie ist keine routinemäßige Erstdiagnostik.

Leber

Einfache Zysten sind meist harmlos und werden kontrolliert. Große, schmerzhafte, komplizierte oder echinokokkenverdächtige Zysten können behandelt werden.

Patientenablauf

Für Termine, Klinikstandort und Kontaktmöglichkeiten erreichen Sie uns per Telefon oder WhatsApp. Die Beurteilung erfolgt in der Sprechstunde mit den erforderlichen Untersuchungen.

Bauchspeicheldrüse

Die Diagnose stützt sich auf mindestens zwei von drei Kriterien: typische, plötzlich einsetzende Oberbauchschmerzen, ein Anstieg von Amylase oder Lipase im Blut auf meist mehr als das Dreifache des oberen Normwerts sowie ein passender Befund in der Bildgebung des Bauchraums. Eine erhöhte Enzymkonzentration oder ein Bildbefund allein, ohne begleitende Schmerzen, gilt nicht als ausreichend. In den ersten Tagen kann die Bildgebung noch unauffällig sein, weshalb eine engmaschige klinische Verlaufskontrolle wichtig ist. Klinisches Bild, Vorgeschichte und Laborwerte werden immer gemeinsam beurteilt. Bei plötzlich einsetzenden, starken, in den Rücken ausstrahlenden Bauchschmerzen mit Erbrechen oder Fieber sollte ohne Verzögerung eine Notaufnahme aufgesucht werden. Die endgültige Diagnose und Einschätzung des Schweregrads erfolgt durch den behandelnden Arzt anhand aller Befunde zusammen.

Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Patientenaufklärung und ersetzen weder eine Diagnose, eine Behandlung noch eine Operationsentscheidung. Eine für Sie geeignete Beurteilung ist erst nach einer ärztlichen Untersuchung und den erforderlichen Befunden möglich.